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01.06.2016
Jam-Session zum Abschluss der Hip Hop Days im Haus der Begegnung

Von: art

Graffiti, Rap und Breakdance

"Wir treten hier auf, dass es alle seh'n. Dreht laut auf, dass es alle hör'n", so ging eine Textzeile in dem selbstgeschriebenen Rap, der bei den "Hip Hop Days" im Haus der Begegnung (HdB) entstanden ist. "Hip Hop Days" war ein Angebot für Jugendliche im HdB in den Pfingstferien, gefördert durch die Bürgerstiftung und die Stadt Bruchsal. "Unser Ziel war es, mit den Hip Hop Workshops junge Leute ins Haus der Begegnung zu bringen und ihnen das Haus bekannt zu machen", sagte Gilbert Bürk, Vorstand der Bürgerstiftung, warum er diese Workshops fördert. "Wir wollten auch einmal etwas für ältere Jugendliche tun." Die Hip Hop Days boten drei verschiedene Workshops: Graffiti, Rap und Breakdance - Alle mit Könnern aus der Szene als Coach besetzt. Hip Hop ist Teil der Jugendszene und spricht junge Leute, auch von der Straße, an. "Hier bekommen sie Anerkennung und können sich beweisen", sagt Thomas Belser vom HdB. "Sie erfahren, dass es zum Beispiel mühsam ist Break Dance zu erlernen, aber dass man mit Training Erfolg haben kann. Sie lernten durchzuhalten, etwas zu schaffen und es mit Erfolg zu präsentieren." Samuel "Sam" Zimmermann, der Breakdance Coach, nannte das HdB ein perfektes Ambiente, wo man wichtige Erfahrungen sammeln könne. Christian Heneka alias Jay Farmer entwickelte mit einigen Jungs einen eigenen Rap. "Das Schöne dabei ist, dass man mit einem Rap etwas von sich selbst erzählen kann," sagte er. "Ein Rap hat Drive und Rhythmus. Das packt die jungen Leute." Die Graffiti-Sprayer arbeiteten mit Rene "Ceon" Sulzer, der im HdB bereits bekannt ist. "Zu einem guten Bild gehört eine gute Vorbereitung mit Motivauswahl und Skizzen", sagte "Ceon". "Und man darf nicht überall sprühen, wo man gerne möchte." Deswegen hatten die Graffiti-Sprayer ihre Kunstobjekte auf Leinwände gesprüht, die sie dann zur Abschluss-Session zeigten. Es waren farbenfrohe und ausdruckstarke Bilder. Auch die Rapper und die Breakdancer fanden bei dieser Jam-Session großen Anklang."Zweck erfüllt", bemerkte Gilbert Bürk kurz gefasst und begeistert darüber mit wie viel Freude die jungen Leute bei der Sache waren. Ein "Zubrot" gab's noch durch einige junge Franzosen aus der Bruchsaler Partnerstadt St. Ménehould, die kurzentschlossen als Breakdancer bei der Jam-Session mitmischten. Hip Hop überwindet Grenzen und Gräben! (art)

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