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06.06.2016
Musical-Projekt der Stirumschule mit der MuKs führte zu einer erfolgreichen Premiere

Von: art

Scheitern, aufstehen, weiter machen

Aufbrechen aus dem Alltag und sich auf die Reise machen in ferne Sternenwelten, das war die Idee zur Musical- Inszenierung der 7. Klasse der Stirumschule mit Harald Böhm als Klassenlehrer, gefördert von der Bürgerstiftung und der Stadt Bruchsal. Im Kunsthof der Musik- und Kunstschule Bruchsal (MuKs) zeigten die Schülerinnen und Schüler bei der Premiere ihres Musicals, was sie zusammen mit den Dozentinnen und Dozenten der MuKs entwickelt und einstudiert hatten. Seit November vergangenen Jahres hatten die Jugendlichen an dem Stück gearbeitet, sich die Geschichte und die Dialoge selbst ausgedacht, Dramaturgie und Choreographie entwickelt, die Bühnen- und Saaldekoration gebaut und bemalt und intensiv geprobt, geprobt, geprobt. "Das Entscheidende an dem Projekt war das gemeinsame Arbeiten an dem Stück", sagt Ulrich Volz von der MuKs, der die Organisation und Koordination des Projektes übernommen hatte. "Die gelungene Aufführung und der Applaus der Zuschauer war der Lohn für viele Stunden konzentrierte Arbeit." Oliver Jung aus dem Dozententeam konnte bestätigen, dass die Jugendlichen an Selbstvertrauen gewonnen haben und die Klasse als Gemeinschaft stärker zusammengewachsen ist. Dies sind die Punkte, die sowohl die Bürgerstiftung als auch die Stadt Bruchsal bewogen haben, bereits zum fünften Mal dieses Kooperations-Projekt der Stirumschule mit der MuKs finanziell zu unterstützen. "Es ist uns ein großes Anliegen, junge Menschen fit zu machen fürs Leben und sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern", sagt Gilbert Bürk, Vorstand der Bürgerstiftung. "Das geschieht in diesem Musical-Projekt in besonderer Weise. Wir erleben es jedes Jahr aufs Neue und sind darüber hocherfreut." Diesmal sollte die Reise mit dem Space-Shuttle "Stirum One" zum Planeten "Foodland" gehen mit seinem König "Döner I." Doch die Systeme des Raumschiffs fallen unterwegs aus und man muss auf dem Mond Diso 0815 notlanden und alles kommt anders als erwartet. Interessant zu beobachten ist bei den erdachten Geschichten der Schüler, dass sie sowohl im Vorjahr als auch diesmal wieder von Aufbruch und Reisen handeln, von Schiffbruch, Rettung und letztlich glücklicher Heimkehr. Wohl ein Symbol dafür, dass die Jugendlichen sich der Schwierigkeiten in ihrer Umwelt bewusst sind, dass sie das Scheitern kennen, aber auch die Hoffnung

und Zuversicht haben, wieder aufzustehen und ans Ziel zu kommen. (art)

 

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