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07.08.2016
Projekt "Theatrale Sprachförderung" war ein voller Erfolg im Kindergarten St. Anton

Von: art

Sprache und Sozialkompetenz verbessert

"Die Geschichte soll ein gutes Ende haben", entschieden die Kinder im katholischen Kindergarten St. Anton, die an dem Projekt "Theatrale Sprachförderung" teilnahmen. Durch die Co-Finanzierung von Bürgerstiftung und Stadt Bruchsal konnte es auch im vergangenen Kindergartenjahr wieder stattfinden. Für die Aufführung am Ende des Projektes hatte Beate Metz eine afrikanische Fabel ausgesucht, bei welcher der Elefant, die anderen Tiere aus dem Dschungel von der lebenswichtigen Wasserstelle fernhält. Gemeinsam schaffen es die Tiere, die Wasserstelle zurückzuerobern und den Elefanten in den Urwald zu verbannen. Doch nach dem Willen der Kinder sollte er nicht dort bleiben. "Wenn er sich entschuldigt für sein gemeines Verhalten, kann er wiederkommen", sagten die Kinder. Beate Metz und auch Brigitte Schwarz, die Kindergartenleiterin, waren überrascht und erfreut über das soziale Verhalten der Kinder, das sich dadurch ausdrückte und nicht der Rache das letzte Wort ließ. Natürlich bekam die Geschichte dann das gewünschte Happy End. Genauso hat auch das Projektjahr mit der "Theatralen Sprachförderung" ein "Happy End". "Die Kinder haben an Sprach- und Ausdrucksfähigkeit dazugelernt", sagt Brigitte Schwarz. "Sie sind selbstständiger geworden. Dieses Jahr hat ihr Selbstwertgefühl und ihr Mitgefühl sowie ihre sozialen Kompetenzen gestärkt." Also ein Erfolg auf der ganzen Linie. Ein Jahr lang hat Brigitte Metz mit den Kindern gearbeitet einmal in der Woche. Sie haben sich Wortfelder und -familien erschlossen. Sie haben Satzstrukturen durchschauen gelernt und haben Wortarten bewusst eingesetzt. Durch das gemeinsame Theaterspiel ist ihnen die Sprache vertrauter geworden. Gilbert Bürk, Vorstand der Bürgerstiftung war gekommen, um sich wie stets vom Erfolg der eingesetzten Mittel zu überzeugen und mit ihm Dorothee Eckes und Dieter Schlindwein, ebenfalls Vorstandsmitglieder der Bürgerstiftung, sowie Inge Ganter von der Stadt Bruchsal. Alle waren einer Meinung: "Das Geld ist hier richtig eingesetzt. Sprache ist der Schlüssel zur Zukunft. Je eher man das Sprachvermögen fördert, desto besser ist es."

 

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