Stadtranderholung des DW in Heidelsheim

Alle Jahre wieder heißt es: „Rauf auf den Berg und ab in den Wald“. Dann beginnt in Heidelsheim die Stadtranderholung der Diakonie Bruchsal. Seit 60 Jahren bietet sie Kindern einen Ferienaufenthalt auf dem Gelände des Odenwaldklubs Heidelsheim hoch über den Häusern des Stadtteils. „Seit 2013 unterstützen wir von der Bürgerstiftung Bruchsal dieses Ferienlager und ermöglichen damit Kindern dabei zu sein, wenn deren Familien die Kosten für diese Tage nicht aufbringen können. Die Teilnahme soll nicht am Geld scheitern“, sagt Gilbert Bürk vom Vorstand der Bürgerstiftung. „Kinder brauchen mehr als Bildschirmabenteuer. Sie müssen raus in die Natur.“

Kinder brauchen mehr als Bildschirmabenteuer

Mit einer besonderen Spende von Christine Kaltenbach, Kuratoriumsmitglied der Bürgerstiftung, und einem Jubiläumsbetrag vom Stiftungskonto, konnten zahlreiche zusätzliche Kinder an der Stadtranderholung teilnehmen.

Das 60-jährige Jubiläum hat das Team gemeinsam mit den Kindern und ihren Eltern wie auch Großeltern gefeiert. Pfarrer Johannes Vortisch aus Heidelsheim leitete einen Familiengottesdienst unter den alten Bäumen, an dem auch die Kinder mit einem Rapp und Seifenblasen beteiligt waren.

Das „Camp auf dem Berg“ – ein großartiges Ferienerlebnis

Das „Camp auf dem Berg“ war wie jedes Jahr ein großartiges Ferienerlebnis für die Kinder. Mit Freude zeigten sie ihre Lagerplätze, die sie für ihre Gruppen im Gebüsch angelegt hatten und erzählten von ihren Abenteuern im Märchenwald mit Ronja Räubertochter und Räuber Hotzenplotz. Ein besonderes Erlebnis war und ist jedes Jahr der Waldrundgang mit dem inzwischen ehemaligen Stadtförster von Bruchsal Michael Durst.

Bürk lobte in einem kurzen Grußwort das große Engagement der Diakonie und des Teams. Ihn beeindrucke Jahr für Jahr die Vielfalt des Angebotes, sagte er und wie die Kinder vom Aufenthalt in der Natur begeistert seien. „Wir von der Bürgerstiftung Bruchsal freuen uns, dass Sie hier die Kinder in ihrer Selbstständigkeit fördern und sie einen guten Umgang miteinander lernen. Sie haben vielen Kindern eine neue Heimat gegeben. Vielen Dank dafür!“