Sprach- und Persönlichkeitsförderung durch Theaterspiel

„Wer bin ich und zu wem gehöre ich?“ fragt sich ein „Kleines buntes Wesen“ bei seinen Begegnungen mit vielen Tieren. Alle sind ihm ein bisschen ähnlich und doch wieder anders. Nach diesem Inhalt eines Kinderbuchklassikers von Mira Lobe hat Beate Metz, Theaterpädagogin und ausgebildete Sprachförderkraft, eine Theateraufführung für Kinder gestaltet. Im Kindergarten der Paul-Gerhardt-Gemeinde in der Bruchsaler Südstadt hat sie das Stück mit 21 Schulanfängerkindern eingeübt und aufgeführt.

Kinder in ihrer Entwicklung fördern und stark machen

Die Bürgerstiftung Bruchsal habe dieses Projekt gerne unterstützt, sagt Gilbert Bürk vom Vorstand dieser Stiftung, weil es Kinder in ihrer Entwicklung fördere und sie stark mache, damit sie nach den Sommerferien einen guten Start in den Schulalltag haben. „Dies ist ein ganz wichtiges Anliegen für uns, da wir Kindern helfen wollen, ihren Platz in der Gemeinschaft zu finden“, sagt Bürk. Die Bürgerstiftung wolle Kindern den Weg in eine gute Zukunft ebnen. Dafür sei die Zusammenarbeit mit Beate Metz ein wichtiges Element.

Geschichten durch Theaterspiel lebendig werden lassen

Metz ist daran gelegen, in den Kindern Freude zu wecken an Sprache und Theater. „Die Kinder erleben, wie viel Vergnügen es macht, Geschichten gemeinsam lebendig werden zu lassen“, sagt sie. „Beim Theaterspiel lernen sie wichtige Zukunftskompetenzen wie Selbstbewusstsein, Ausdrucks- und Teamfähigkeit, Empathie, Konzentration, Kreativität und Kommunikationsvermögen und üben sie ein.“

Die Kinder spielten mit großer Freude wie auch Selbstsicherheit. Damit begeisterten sie alle Gäste wie auch Gilbert Bürk, der den Einsatz von Stiftungsmitteln hierfür als überaus sinnstiftend und erfolgversprechend ansieht.

Am Schluss des Stückes findet das „Kleine bunte Wesen“ seine Bestimmung: „Ich bin ich – und das ist gut so.“ Eine einfach Lehre, die bei den Kindern – und sicher auch bei den erwachsenen Gästen hängen bleiben wird: „Sei du selbst – alle andern sind schon vergeben.“ – So soll es der irische Schriftsteller Oscar Wilde ausgedrückt haben.